Transparenz · Berechnung

Methodik

Diese Seite nennt für jeden Rechner und jede Statistik die Formel und für jede Live-Zahl die Quelle. Welche Quelle wir wie oft abfragen, steht unter Über die Daten.

Datengrundlage

Woraus jede Zahl entsteht und was davon von uns ist.

Eigene Daten und externe Quellen

Von uns stammen die Daten unserer eigenen Bitcoin-Full-Node (alle Netzwerk-Kennzahlen und der Live-Mempool) und unseres eigenen Node-Crawlers (die Weltkarte), dazu die kuratierte Datenbank und jede Berechnung obendrauf.

Extern sind vor allem die Kurse (live von Coinbase, historisch aus Börsendaten), die Euro-Umrechnung (EZB-Referenzkurse über frankfurter.app), Marktkapitalisierung und Volumen (CoinGecko), der Fear-&-Greed-Index (alternative.me), die Reihen zu Inflation, Zinsen und Wechselkurs (FRED) sowie Gold und ein MSCI-World-ETF (Yahoo Finance). Das alles rufen wir ab, speichern es und verarbeiten es weiter.

„Eigene Daten" heißt bei uns also: eigene Node, eigener Crawler, eigene vollständig gespeicherte Historie und eigene Berechnung.

Preisdaten

Die Basis ist unsere eigene, vollständig gespeicherte Preisdatenbank: über 1,5 Millionen Datensätze im 5-Minuten-Raster seit dem 1. Januar 2012, ergänzt um Tagesdaten ab dem 18. Juli 2010 (Marktbeginn auf Mt. Gox). Alle Zeitstempel sind UTC.

Die Kurse stammen von Börsen, die Tageskurse 2010 und 2011 aus einem Backfill. Wir haben die Historie gegen mehrere Börsen geprüft und einzelne Lücken mit Minutenkursen ergänzt. Laufend fragt unser Server den Kurs alle 30 Sekunden ab und speichert alle 5 Minuten einen Wert.

Vor 2012 gibt es nur Tagesdaten: 2010/2011 wurde Bitcoin auf wenigen kleinen Börsen mit geringem Umsatz gehandelt, für saubere 5-Minuten-Kerzen reichen die Daten nicht. Ein Tages-Referenzkurs ist für diese Zeit die verlässlichste rekonstruierbare Größe.

Die US-Dollar-Kurse sind die an Börsen gehandelten Kurse. Gespeicherte Euro-Werte rechnen wir aus dem Dollar-Kurs zum EZB-Referenzkurs des jeweiligen Tages um, tagesgenau über die gesamte Historie und auch für jeden neuen Datensatz. Nur der aktuelle Live-Kurs ist der Euro-Kurs von Coinbase und kann deshalb leicht vom gespeicherten Wert abweichen. Welche Währung angezeigt wird, wählst du oben rechts; sie ist unabhängig von der Sprache.

Netzwerkdaten & eigene Node

Blöcke, Blockhöhe, Difficulty, Hashrate, Mempool-Größe und Gebühren kommen primär aus unserer eigenen, selbst gehosteten Bitcoin-Full-Node (REST für die Kennzahlen, WebSocket für den Live-Mempool). Wir nutzen sie, solange sie erreichbar ist und höchstens 2 Blöcke hinter dem öffentlichen Netz liegt. Sonst schaltet ein Health-Check automatisch auf mempool.space um.

Marktkennzahlen wie Marktkapitalisierung und Handelsvolumen kommen von CoinGecko, der Fear-&-Greed-Index von alternative.me. Welche Quelle wir wie oft abfragen, steht unter „Über die Daten".

Referenzdaten: Inflation, Zinsen, Gold & ETF

Für die Kaufkraft-Seite brauchen wir Vergleichsreihen, die es in unserer Preisdatenbank nicht gibt. Von FRED (Federal Reserve Economic Data) kommen der Verbraucherpreisindex des Euroraums (HVPI) und der USA (CPI-U), der EZB-Einlagesatz, die US Federal Funds Rate und der Wechselkurs EUR/USD. Von Yahoo Finance kommen der Goldpreis (COMEX GC=F) und der Kurs des iShares Core MSCI World UCITS ETF. Wir rufen alles täglich bzw. werktäglich ab und speichern es bei uns; auf den Seiten ist es als externe Referenz gekennzeichnet.

Die EZB-Referenzkurse, mit denen wir die gespeicherten Euro-Werte umrechnen, beziehen wir über frankfurter.app.

Rechner

Idealisierte Simulationen aus echten Kursen.

Sparplan-Rechner (DCA)

Für jeden Kauftermin im gewählten Intervall nehmen wir den Tagesschlusskurs, also den letzten Kurs dieses Kalendertags (UTC) in unserer Preisdatenbank, und rechnen aus, wie viel Bitcoin der feste Betrag zu diesem Kurs gekauft hätte. Einzahlungen und gekaufte Bitcoin werden über den Zeitraum aufsummiert.

Der heutige Wert = akkumulierte BTC-Menge × aktueller Kurs. Die Rendite = (heutiger Wert - Summe der Einzahlungen) ÷ Summe der Einzahlungen. Gebühren und Spreads gehen nicht in die Rechnung ein; es ist eine idealisierte Simulation.

Was-wäre-wenn

Eine Einmal-Investition: der eingegebene Betrag kauft zum Tagesschlusskurs des gewählten Tages aus unserer Preisdatenbank eine BTC-Menge; deren heutiger Wert ergibt sich aus dem aktuellen Kurs. Gleiche Datengrundlage wie beim Sparplan-Rechner.

Umrechner

Rechnet BTC, Satoshis, Euro und US-Dollar live gegeneinander um. Fest gilt 1 BTC = 100.000.000 Satoshi; die Fiat-Umrechnung nutzt den aktuellen Live-Kurs von Coinbase in US-Dollar und Euro (alle 30 Sekunden aktualisiert).

Gebühren-Rechner

Die Transaktionsgebühr = Transaktionsgröße (in virtuellen Bytes, vB) × Gebührensatz (sat/vB). Die aktuellen Gebührensätze (schnellste Bestätigung, ~30 Min, ~1 Std) kommen live aus dem Mempool. SegWit-Transaktionen sind kleiner (weniger vB) und damit günstiger.

Eigene Statistiken

Was sich aus der eigenen Preisreihe berechnen lässt.

Jahresrenditen & Renditedreieck

Jahresrendite = letzter Kurs des Jahres gegen den ersten erfassten Kurs, in Prozent, je Währung aus der eigenen Kursreihe (Euro-Rendite aus Euro-Kursen, Dollar-Rendite aus Dollar-Kursen). Hoch und Tief sind das Maximum bzw. Minimum aller Kurse des Jahres. Die Tabelle führt nur abgeschlossene Kalenderjahre, 2010 beginnt im Juli (Marktbeginn). In der Jahresübersicht erscheint das laufende Jahr als gestricheltes Kästchen.

Max. Rückgang = stärkster Fall vom bisherigen Jahreshoch bis zu einem späteren Tief im selben Jahr. Ein Tagestief zählt dabei nur gegen die Hochs der Vortage, weil die Reihenfolge von Hoch und Tief innerhalb eines Tages nicht bekannt ist.

Das Renditedreieck zeigt für jede Kombination aus Kaufjahr (Kauf zum ersten Kurs des Jahres) und Verkaufsjahr (Verkauf zum letzten Kurs des Jahres) die durchschnittliche Rendite pro Jahr über die ganze Haltedauer (annualisiert). Die Diagonale ist die Rendite des einzelnen Jahres.

Allzeithoch & Drawdown

Das Allzeithoch ist der höchste je erfasste Kurs, je Währung getrennt: Das Euro-Hoch kann auf einen anderen Tag fallen als das Dollar-Hoch. Der aktuelle Abstand (Drawdown) = (aktueller Kurs - ATH) ÷ ATH in derselben Währung, dazu die Zahl der Tage seit dem ATH.

Einordnung des Abstands & Durststrecken

Die Skala zum Abstand vom Allzeithoch nutzt die eigene Verteilung: für jeden Tag seit dem Halving im Juli 2016 der Schlusskurs gegen den bis dahin höchsten Kurs, je Währung. Das 25., 50. und 75. Perzentil trennen „tiefer Bär", „Bär", „Korrektur" und „Hoch". Die Jahre davor bleiben außen vor, weil die Einbrüche des kleinen, dünn gehandelten Markts der Mt.-Gox-Zeit die Grenzen für heute nach unten ziehen würden.

Als Durststrecke zählt jede abgeschlossene Pause von mindestens 365 Tagen zwischen zwei Allzeithochs (Tageshoch), über die ganze Reihe seit 2010.

Zeitreise

Die Zeitreise vergleicht den aktuellen Kurs mit dem Kurs am selben Kalendertag vor 1, 2, 3, 5 und 10 Jahren. Genommen wird der nächstgelegene Datensatz aus unserer Preisdatenbank, höchstens 3 Tage entfernt; gibt es keinen, entfällt die Zeile. Faktor und Rendite rechnen wir je Währung, deshalb weichen Euro- und Dollar-Werte voneinander ab.

Volatilitäts-Uhr

Für jede Stunde berechnen wir die relative Spanne (Hoch - Tief) ÷ Tief und mitteln diese über alle Daten seit 2012 je Kombination aus Wochentag und Stunde (alle Zeiten in UTC). Das ergibt ein Muster, wann Bitcoin im Schnitt am stärksten schwankt; dafür braucht es die Intraday-Auflösung, die es erst ab 2012 gibt.

Ist Bitcoin eine Blase?

Der Blasen-Check rechnet aus Tagesschlusskursen in US-Dollar (letzter Kurs je UTC-Tag): jeden Einbruch von über 50 % gegenüber dem bisherigen Hoch, die Renditen über jede rollierende Haltedauer von 1 bis 4 Jahren (schlechteste, Median, beste und Anteil positiver Fenster), die Volatilität pro Jahr (annualisierte Standardabweichung der täglichen Log-Renditen) und den Langfrist-Trend als lineare Regression von log(Kurs) über log(Tage seit dem Genesis-Block 2009).

Zyklen & Muster

Deskriptive Muster aus der eigenen Preisreihe: kleine Stichproben, keine Prognose.

Bitcoin-Zyklus

Jeder Zyklus wird auf „Tage seit Halving" ausgerichtet. Die Zyklus-Seite zeigt die abgeschlossenen Zyklen als reale Kursverläufe, jeweils auf 100 am heutigen Zyklus-Tag normiert. So ist ablesbar, wie sich der Kurs in früheren Zyklen ab diesem Punkt entwickelt hat. Es gibt keinen Median, keinen Kegel und kein Kursziel: Bei drei Zyklen wäre das Scheingenauigkeit. Die Phasen-Bänder sind eine feste Benennung nach Tagesfenstern, kein Detektor.

Dazu kommen Base-Rates: je Wochen-RSI-Signal (siehe unten) die Rendite nach 1, 3, 6 und 12 Monaten, die Trefferquote als Bruch mit n und ein Wilson-95-%-Intervall. Bei so kleinen Stichproben fällt das Intervall entsprechend breit aus.

Die kursbasierte Marktphase ergibt sich aus der 365-Tage-Rendite: Kapitulation (≤ -35 %), Seitwärts, Euphorie (≥ +100 %). Die Schwellen sind fest; weil die Ausschläge von Zyklus zu Zyklus kleiner werden, passen sie mit der Zeit schlechter.

Volatilität 30 Tage

Die Volatilität auf der Zyklus-Seite ist die annualisierte Standardabweichung der täglichen Log-Renditen der letzten 30 Tage (Tagesschlusskurse in US-Dollar, × √365). Eingeordnet wird sie gegen denselben Wert, rollierend für jeden Tag der letzten 1.460 Tage (ein Halving-Zyklus) berechnet: unter dem 20. Perzentil gilt sie als ruhig, über dem 80. als hoch. Der Vergleich nur mit dem letzten Zyklus ist Absicht, weil die Volatilität von 2011 bis 2017 auf einem ganz anderen Niveau lag; gegen die ganze Historie wäre heute fast alles ruhig.

RSI-Boden-Signal

Wochen-Schlusskurse, RSI(14) nach Wilder. Ein Signal ist die Woche, in der der RSI von ≥35 auf <35 fällt (ein Signal pro Episode, Reset erst ab RSI 50), erkannt ab Juli 2011. Je Signal messen wir die Rendite über +1/3/6/12 Monate und die Nähe zum späteren Zyklus-Boden. Die Stichprobe ist sehr klein; das Ganze ist illustrativ.

Saisonalität

Monats-Schlusskurse; Monatsrendite = Schlusskurs ÷ Vormonats-Schlusskurs - 1. Betrachtet werden nur vollständige Kalenderjahre ab 2013 (davor verzerren die extremen Frühjahre den Schnitt). Je Monat zeigen wir Durchschnitt und Median (robuster) sowie die Trefferquote. Es sind wenige Werte je Monat, also nur eine grobe Orientierung.

Power-Law-Korridor

Lineare Regression ln(Kurs) = a + b·ln(Tage seit dem Genesis-Block). Der Korridor sind die Quantile der Abweichungen (Residuen) vom Trend: grün = historisch günstig, rot = teuer. Der Fit läuft über die gesamte Historie inklusive heute und verschiebt sich mit jedem Tag. Das ergibt eine Einordnung relativ zur eigenen Historie und ist keine Prognose.

Kaufkraft-Explorer

Die Kaufkraft-Seite vergleicht, was aus einem Betrag in Euro oder Dollar geworden wäre: als Bargeld, auf einem Tagesgeldkonto, in Gold, in einem MSCI-World-ETF oder in Bitcoin. Grundlage ist ein Wochenraster (jeder Freitag seit dem 8. Januar 1999, dazu der letzte verfügbare Tag) mit dem letzten Wert, der an dem Tag vorlag, höchstens 10 Tage alt.

Bitcoin ist der Tagesschluss aus unserer Preisdatenbank (Euro zum EZB-Tageskurs). Gold ist der COMEX-Future GC=F in Dollar je Feinunze (Yahoo Finance, ab August 2000). Der MSCI World ist der iShares Core MSCI World UCITS ETF (Acc), ISIN IE00B4L5Y983, Xetra, Tagesschluss in Euro (Yahoo Finance, ab September 2009). Er steht stellvertretend für einen weltweiten Aktien-ETF und ist keine Empfehlung. Gold und ETF rechnen wir mit dem Wechselkurs EUR/USD (FRED DEXUSEU) um.

Das Tagesgeld wird wöchentlich mit dem EZB-Einlagesatz (FRED ECBDFR) bzw. der US Federal Funds Rate (FRED DFF) verzinst, negative Zinsen zählen als 0 %; echte Bankzinsen weichen ab. Kaufkraft = nominal × Index des Einstiegsmonats ÷ Index des Messmonats, mit dem HVPI Euroraum (FRED CP0000EZ19M086NEST) bzw. dem US CPI-U (FRED CPIAUCSL); Monate ohne veröffentlichten Wert zählen mit dem letzten Wert davor. „Gemessen in Bitcoin" sind Sats je Einheit (100 Mio. ÷ Kurs) zum letzten Tagesschluss des Jahres.

Allzeithoch nach dem Halving & Peak-Vielfache

Die Halving-Seite prüft je Halving und je Währung, ob der Kurs innerhalb von 730 Tagen ein neues Allzeithoch markiert hat. Vorheriges Hoch = höchster Kurs vor dem Halving-Tag (00:00 UTC), neues Hoch = erster Datensatz im Fenster, der darüber liegt. Läuft das Fenster noch und gab es bisher kein neues Hoch, bleibt der Zyklus offen, statt als „nein" zu zählen.

Das Peak-Vielfache ist der höchste Kurs im selben 730-Tage-Fenster geteilt durch den Kurs am Halving-Tag (nächstgelegener Datensatz), ebenfalls je Währung.

Halving-Simulator

Der Simulator steht auf der Halving-Seite. Aus den abgeschlossenen Zyklen berechnen wir je Zyklus das Peak-Vielfache (Hoch ÷ Kurs am Halving); diese schrumpfen von Zyklus zu Zyklus (Diminishing Returns). Das nächste Vielfache = letztes × Rückgangsfaktor (konservativ/moderat/aggressiv aus den historischen Faktoren). Die Vielfachen stammen aus der Dollar-Reihe; bei Euro rechnet der Simulator mit denselben Vielfachen. Den absoluten Peak-Kurs rechnet er mit einem angenommenen Halving-Kurs, voreingestellt ist der aktuelle Kurs. Das ist eine Annahme und keine Prognose.

Live-Netzwerk

Kennzahlen direkt aus der Blockchain.

Netzwerk-Kennzahlen

Blockhöhe, Difficulty und Mempool kommen live von unserer Node. Die Hashrate ist das 7-Tage-Mittel: die Schätzung unserer Node über die letzten 1.008 Blöcke, bei deren Ausfall die von mempool.space; antworten beide nicht, gilt das gleitende 7-Tage-Mittel unserer eigenen Tageswerte.

Daraus abgeleitet: das umlaufende Angebot (aus Blockhöhe und Halving-Plan), Stock-to-Flow (Angebot ÷ jährlich neu erzeugte Coins), der Hash-Preis (Miner-Umsatz je TH/s und Tag = Blocksubvention von 3,125 BTC × 144 Blöcke × Kurs ÷ Hashrate in TH/s, ohne Gebühren) und eine grobe Schätzung der Netzwerk-Sicherheitskosten.

Blöcke pro Tag & Difficulty-Skala

Blöcke/Tag = 2016 ÷ Tage zwischen zwei Difficulty-Anpassungen, also die gemessene Blockrate einer Epoche. Die Skala ordnet sie gegen das Soll von 144 ein: unter 138 langsamer, über 150 schneller. Weil die Epoche in ganzen Tagen gemessen wird, ergeben 13 Tage 155, 14 Tage 144 und 15 Tage 134 Blöcke; die Grenzen bei ±4 % trennen genau diese Fälle.

Die Skala zur nächsten Difficulty-Anpassung vergleicht die erwartete Anpassung mit den Anpassungen der letzten 4 Jahre aus unseren eigenen Tageswerten: unter dem 10. Perzentil gilt sie als tief, über dem 90. als hoch. Liegt ihr Betrag im kleinsten Fünftel aller Beträge, gilt sie als stabil, dazwischen als sinkend oder steigend.

Live-Leiste der Startseite

Die Leiste zeigt Kurs, Blockhöhe, Hashrate, Mempool und Fear & Greed. Die Kurslinie ist der Verlauf der letzten 24 Stunden in 30-Minuten-Mitteln aus unserer Preisdatenbank. Die Hashrate-Linie zeigt das gleitende 7-Tage-Mittel über die letzten 30 Tage aus unseren eigenen Tageswerten, dieselbe Definition wie die Zahl daneben.

Mempool-Ansichten

Grundlage ist der nächste projizierte Block mit allen seinen Transaktionen, live per WebSocket von unserer eigenen Node; ist sie nicht verfügbar, kommt der Datenstrom von mempool.space.

„Blöcke" zeigt die nächsten projizierten Blöcke mit ihrer Gebührenspanne. Die Treemap zeigt jede Transaktion des nächsten Blocks als Rechteck: Fläche = Größe in vB, Farbe = Gebührensatz. Die Topologie zeigt oben Datenvolumen und BTC-Wert je Gebührenbereich, unten jede Transaktion als Punkt. Das Spektrum stellt Datenvolumen und Anzahl der Transaktionen je Gebührenbereich gegenüber. Die gestrichelte Blockende-Linie in Topologie und Spektrum markiert die niedrigste Gebühr, die noch im nächsten Block steht.

Fear & Greed Index

Den Fear-&-Greed-Index (0 = extreme Angst, 100 = extreme Gier) beziehen wir von alternative.me; wir zeigen ihn auf der Analyse-Seite und in der Live-Leiste der Startseite an, berechnen ihn aber nicht selbst. Er fasst Volatilität, Marktmomentum, Social Media, Umfragen, Bitcoin-Dominanz und Google Trends zu einer Zahl zusammen.

Node-Explorer

Wir crawlen das P2P-Netz selbst.

Netzwerk-Crawler

Wir sprechen selbst mit dem Bitcoin-P2P-Netz: Verbindung zu bekannten Nodes, Abfrage ihrer Peer-Listen (getaddr) und Verbindungsversuch zu jeder gefundenen Adresse. Erreichbare Nodes bündeln wir nach Land (per GeoIP), Client-Version und Netzwerk auf einer Live-Weltkarte; derzeit sind das rund 16.200 erreichbare Nodes.

Gezählt wird pro Rechner, nicht pro Verbindungspunkt: eine Adresse zählt genau einmal, auch wenn sie auf mehreren Ports antwortet. Andernfalls könnte ein einzelner Server seine Ports durchreichen und die Zahl beliebig aufblähen. So zählt auch Bitnodes. Ein Clearnet-Node gilt als erreichbar, bis er dreimal in Folge nicht antwortet, spätestens 48 Stunden nach seiner letzten Antwort als offline.

Erfasst werden Clearnet-Nodes über IPv4 und Tor-Nodes. IPv6-Nodes erfasst der Crawler derzeit nicht, weil unser Server keine IPv6-Verbindung hat; Nodes, die nur per IPv6 erreichbar sind, fehlen deshalb in der Zahl.

Tor-Nodes

Tor-Nodes (.onion) sind nur über das Tor-Netz erreichbar. Wir betreiben mehrere Tor-Instanzen parallel (jede baut ihre eigene Menge an Circuits auf), um Tausende Onion-Adressen gleichzeitig zu prüfen. So finden wir ~8.300 erreichbare Tor-Nodes statt nur einiger Dutzend mit einer einzelnen Verbindung.

Ein Tor-Node zählt als erreichbar, wenn er in den letzten 24 Stunden mindestens einmal geantwortet hat. Onion-Verbindungen brechen oft ab; eine Zählung nach Fehlversuchen wie im Clearnet würde deshalb zu wenige Nodes ausweisen.

Adress-Tools

Datensparsam prüfen und nachschlagen.

Adresse prüfen

Validiert das Adressformat rein rechnerisch: die Base58Check-Prüfsumme für Legacy- und P2SH-Adressen sowie die bech32/bech32m-Prüfsumme für SegWit- und Taproot-Adressen. Dafür ist keine Netzwerkabfrage nötig: Eine Adresse ist entweder mathematisch gültig oder nicht.

Nachricht verifizieren

Rekonstruiert aus einer signierten Nachricht den öffentlichen Schlüssel (ECDSA-Recovery) und vergleicht die daraus abgeleitete Adresse mit der angegebenen. Stimmen sie überein, hat der Inhaber des zur Adresse gehörenden Schlüssels die Nachricht signiert.

Guthaben prüfen

„Adresse prüfen" fragt das Guthaben erst ab, wenn du auf „Guthaben prüfen" klickst, und nur für Mainnet-Adressen. Guthaben und Aktivität holen wir server-seitig bei mempool.space, damit deine IP nie an den Anbieter gelangt. Die gesuchte Adresse wird nicht dauerhaft gespeichert.

Technische Analyse

Deterministische Indikatoren aus der eigenen Kursreihe.

Indikatoren & Tension-Map

Alle Indikatoren berechnen wir deterministisch aus der eigenen Kursreihe (Tagesschlusskurse, UTC): RSI(14) nach Wilder, MACD aus den exponentiellen Durchschnitten über 12 und 26 Tage mit einer Signallinie als 9-Perioden-EMA, gleitende Durchschnitte über 7/30/100 Tage, Unterstützung/Widerstand aus lokalen Extrema der letzten 30 Tage.

Die Tension-Map verortet den Markt in einem Feld aus RSI (Momentum) und Preis-Abweichung vom 30-Tage-Schnitt (Trendstärke). Indikatoren sind beschreibend und keine Vorhersage.

Keine Anlageberatung
Alle Zahlen und Werkzeuge dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Kaufempfehlung dar. Vergangene Wertentwicklung ist keine Garantie für die Zukunft.

Häufige Fragen

01Sind die Euro-Werte echt?

Ja. Gespeicherte Euro-Werte sind aus dem an Börsen gehandelten USD-Kurs zum EZB-Referenzkurs des jeweiligen Tages umgerechnet, tagesgenau über die gesamte Historie. Nur der aktuelle Live-Kurs ist der Euro-Kurs von Coinbase.

02Woher kommen die Netzwerkdaten?

Primär aus unserer eigenen Bitcoin-Full-Node, mit mempool.space als automatischem Failover. Die Node-Weltkarte stammt aus unserem eigenen Crawler.

03Nutzt ihr auch externe Daten?

Ja, und wir weisen sie offen aus. Der Bitcoin-Kurs kommt live von Coinbase, die Historie aus Börsendaten, Euro über EZB-Kurse, dazu Marktdaten (CoinGecko), Fear & Greed (alternative.me), Inflation, Zinsen und Wechselkurs (FRED) sowie Gold und ETF (Yahoo Finance). „Eigene Daten" meint unsere eigene Node, unseren Crawler, die vollständig gespeicherte Historie und alle Berechnungen darauf.